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Tipps und Tricks fürs Oktoberfest

Hallo ihr Lieben,

die Wiesn in München ist in vollem Gange und es herrscht Ausnahmezustand! Auch wir sind riesige Oktoberfest-Fans und freuen uns jedes Jahr auf die sogenannte 5. Jahreszeit.

Ich möchte euch nun nicht mit der Geschichte des größten Volksfestes der Welt langweilen, dafür gibt es ja schon Wikipedia. Aber ich möchte euch als gebürtige Münchnerin und ehemalige Wiesnbedienung (vielleicht nächstes Jahr wieder :)) ein paar hilfreiche Tipps und Infos rund um das Münchner Oktoberfest geben…

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#oktoberfest #wiesn #beer #hacker #girl #happy #working

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  • In ein Zelt kommen

Wer am Wochenende oder am Abend auf die Wiesn möchte, sollte sich auf langes Warten und ewige Schlangen gefasst machen. Ohne Reservierung kommt man in die meisten Zelte zu dieser Zeit nur schwer rein. Tipp: Sich einen Tag Urlaub nehmen und unter der Woche gehen. Das erspart einem viele Nerven. Oder: Ein Jahr vorher einen Tisch reservieren (geht auf den jeweiligen Zeltseiten).

  • Das Schleifen-ABC

    Die Dirndl-Schleife ist nicht nur ein nettes Accessoire, sie hat auch eine Bedeutung. Je nachdem, wo ihr sie bindet, gebt ihr eurem Gegenüber ein Signal.

Quelle: Pinterest
  • Das richtige Dirndl finden

Es gibt eine riiiiiiesige Auswahl an Dirndl. Die richtigen Wiesnfans (und natürlich auch die Münchner-Mädels) haben meist eine kleine oder auch große Auswahl an verschiedenen Modellen im Schrank. Ein Hochgeschlossenes für die Firmenwiesn, ein Langes bei Regenwetter, ein Schickes fürs Weinzelt oder ein Traditionelles für den Trachtenumzug etc. Ihr seht, worauf es hinausläuft. Müsst ihr euch allerdings für eines entscheiden, schaut euch die Trachentrends an und geht dabei „step by step“ vor: Wollt ihr eines mit Schnürung oder ohne? Eines mit Kragen oder doch eines mit tiefem Ausschnitt? Tipp: Fangt früh genug an, euch Gedanken zu machen und einige zu bestellen – oder am besten im Laden anzuprobieren! Ich bestelle meine meistens bei Finest Trachten oder kaufe sie bei Ebay Kleinanzeigen.

  • Last-Minute-Dirndl

Ihr habt euch spontan entschieden einen Oktberfestausflug zu machen oder ihr merkt, dass das Dirndl vom letzten Jahr nicht mehr passt? Hier könnt ihr über Nacht noch schnell eines bestellen..

Wenger Trachtenmode Damen Midi Dirndl 65er dunkelblau Ulrike 001873

BEST-PRICE Midi Dirndl Amelie in schwarz von Almsach, Größe:46, Farbe:Schwarz

  • Wiesn-Grippe vermeiden

Ja, es gibt sie: die böse und gefürchtete Wiesngrippe. Sicher ist die Kombination aus Wetter, Alkohol und wenig Schlaf schuld daran, dass sich die Besucher des Oktoberfestes häufig eine Grippe einfangen. Denn meist belohnt uns der Wiesngott zwar mit traumhaftem Sonnenschein, trotzdem ist es Ende September oder Anfang Oktober meist kalt – und gerade die Mädels holen sich so leicht eine Erkältung. Man sagt auch, dass die Bierkrüge wahre Virenschleudern sind, da sie zwar gespült werden, aber meist nicht heiß genug, um alle Bakterien abzutöten. Hier Tipps wie ihr der bösen Wiesngrippe entfliehen könnt:

– Richtig anziehen: Wer Strumpfhosen hasst, kann eine Radlerhose oder eine abgeschnittene Leggins unter dem Dirndl tragen – sieht keiner, hält aber warm!

– Immer einen Schal dabei haben. Den kann man sich um die Schultern legen oder den Hals, wenn es kalt wird.

– Eine Markierung für den Bierkrug dabei haben, dann trinkt man nicht vom fremden Krug und steckt sich nicht an!

– Immer nur am Henkel trinken. Das macht nämlich keiner, deshalb sind dort auch die wenigsten Bakterien dran!

Geschlossene Schuhe. Flip Flops haben eh nix auf der Wiesn verloren! So sind die Füße geschützt und bleiben warm.

– Ingwershots! Stärken vor jedem Wiesngang das Immunsystem und geben dem Körper Vitamine, die ihm der Alkohol entzieht.

  • Was nach 23 Uhr machen?

Ja, es ist wahr. Helene Fischer singt ein letztes Mal „Atemlos…“ und schwups steht um 22:30 Uhr schon die Bedienung neben dir und bittet dich (natürlich super höflich) dein Glas auszutrinken und dich Richtung Ausgang zu bewegen. Tja Leute, das sind die Regeln. ABER: Das Käferzelt hat bis 24 Uhr und das Weinzelt sogar bis 1:00 Uhr offen. Natürlich wissen das viele und strömen deshalb alle in diese Richtung. Deshalb sollte man schon vor der Sperrstunde in den regulären Zelten sein Glück versuchen. Oder aber einfach hoch zur Bavaria und in den Wiesnclub. Da geht es mit gewohnter Musik bis in die frühen Morgenstunden weiter…

  • Ein bisschen mehr Tradition bitte…

Wem das große Besäufnis einfach zu viel ist, kann es sich auf der „Oidn Wiesn“ gemütlich machen. Hier gibt es Altbier aus dem Steinkrug, die Fahrgeschäfte kosten alle nur einen Euro und das Stehen in den Gängen ist verboten. Hier ist es nett, um einfach ein bisschen Wiesnflair zu genießen und das jenseits von dröhnender Musik und kotzenden Teenies…Eintritt: Drei Euro!

  • Ein paar Überlebensregeln zum Schluss:

– Das Bier ist IMMER ein Liter (Maß = Liter). Frag also niemals nach einer halben Maß!

– Das Bier nennt sich Maß NICHT Maaaaß (ja, auch wenn man eigentlich einen Vokal vor dem scharfen ß laaaaange ausspricht)

– Diskutiere das niemals. Sonst könnte es passieren, dass du dir eine laaaange Watschen (Ohrfeige) einhandelst

– Die Bedienung verdient nur dann was, wenn du auch was bestellst. Einen Tisch blockieren ist also ziemlich uncool. Mehr dazu auf dem tollen Blog einer Wiesnbedienung: Wiesngschichten

– Man trinkt das Norgal (den letzten Schluck im Krug) nicht. Der besteht quasi nur aus Spucke – bäh!

– Man schüttet Biere nicht zusammen!

– A Glubberl ist eine Wäscheklammer

– Ein Dirndl darf nur mit einer Schürze und einer Bluse getragen werden

– Die Wiesn ist KEINE Kirmes

So, ich könnte noch ewig so weitermachen, aber ich denke, mit diesen Tipps seid ihr für euren Besuch auf dem tollsten Volksfest der Welt gut gewappnet und könnt bei euren Freunden mit Insiderwissen prahlen 🙂

Auf eine friedliche Wiesn!

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